Di., 02.12.2025 , 14:13 Uhr

Schon seit Längerem warnen Einrichtungen und Initiativen vor den Sparplänen

Protest in Chemnitz: Sorge um Kürzungen bei Kinder- und Jugendangeboten

Chemnitz- In Chemnitz rumort es: Schon seit Längerem warnen Einrichtungen und Initiativen davor, dass wichtigen Angeboten für Kinder und Jugendliche durch geplante Kürzungen das Geld ausgehen könnte. Am Montag machten Protestierende in der Chemnitzer Innenstadt lautstark auf das Problem aufmerksam.

Lautstarker Protest am Montagnachmittag in der Chemnitzer Innenstadt! Hintergrund der Demonstration sind geplante Kürzungen bei Angeboten für Kinder und Jugendliche in Chemnitz. Es ist nicht die erste Aktion der sogenannten Allianz für Substanz. Bereits im Oktober fanden sich Akteurinnen und Akteure des Bündnisses auf der Zwickauer Straße ein, um am Rande des sogenannten Kinderkongresses auf die Situation aufmerksam zu machen. Im Interview schilderte uns Gregor Richter vom Bündnis damals, welchen Umfang die geplanten Kürzungen aus seiner Sicht hätten. Aus Sicht von Richter spiele auch eine Rolle, dass es im Vergleich mit anderen Städten in Chemnitz weniger Kinder gebe – und die, die da seien , hätten keine Lobby. All das wolle man mit dem Bündnis „Allianz für Substanz“ sichtbar machen.

Noch scheint das letzte Wort nicht gesprochen. Es handelt sich aktuell um Planungen für das nächste Jahr. Das könnte sich am 9. Dezember ändern. Dann soll der Jugendhilfeausschuss der Stadt Chemnitz tagen, um über den Maßnahmeplan 2026 zu entscheiden.