Do., 27.11.2025 , 17:07 Uhr

Ein Treffen dreier Männer soll im vergangenen Herbst dramatisch eskaliert sein.

Prozess wegen schweren Raubes - Mutmaßliche Erpressung per Intimvideo

Chemnitz- Ein Treffen dreier Männer soll im vergangenen Herbst dramatisch eskaliert sein: Zwei Männer sind nun wegen schweren Raubes angeklagt. Nach einvernehmlichen Begegnungen soll das spätere Opfer mit Drohungen und einer Waffe unter Druck gesetzt worden sein.

Zwei Männer müssen sich aktuell vor dem Landgericht Chemnitz verantworten: Den beiden Angeklagten wird schwerer Raub vorgeworfen. Im Oktober vergangenen Jahres sollen die beiden aus Syrien stammenden Tatverdächtigen das spätere Opfer nach vorheriger Kontaktaufnahme besucht haben. Dabei soll es zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen einem der Angeklagten und dem späteren Opfer gekommen sein. Der zweite Tatverdächtige soll dies gefilmt haben um den Betroffenen mit dem Video unter Druck zu setzen. Die Anklage lautet auf schweren Raub da die beiden Tatverdächtigen das Opfer nicht nur verbal bedroht hätten, sondern ihrer Forderung auch mit einer Waffe Nachdruck verliehen haben sollen.

das Strafmaß bei einer Verurteilung steht zumindest für den Jüngeren tatverdächtigen noch nicht konkret fest. Das liege vor allem am Alter des Angeklagten. Bei einer Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht drohe den Tatverdächtigen eine Haftstrafe von nicht unter fünf Jahren. Sieben Verhandlungstage waren angesetzt; wann mit einem Urteil zu rechnen ist, stehe noch nicht fest.