Dresden: Essstörungen, Ängste, Selbstverletzung: Ein Pilotprojekt in Dresden und Bautzen soll Lehrkräfte besser vorbereiten.
Essstörungen, Ängste oder selbstverletzendes Verhalten – psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen sind ein ernstes Thema. Viele Betroffene verbringen einen Großteil ihres Alltags in der Schule. Lehrkräfte sind dort oft die Ersten, denen Veränderungen auffallen.
Doch wie erkennt man Warnsignale? Und wie geht man richtig damit um, ohne zu überfordern oder zu spät zu reagieren? Genau darüber wurde bei einer Fachveranstaltung am Universitätsklinikum Dresden gesprochen.
Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 startet ein gemeinsames Pilotprojekt des Universitätsklinikums Dresden, des Sächsischen Krankenhauses Arnsdorf, der Beisheim-Stiftung und des Sächsischen Kultusministeriums. Ziel ist es, Lehrkräfte im Umgang mit psychisch belasteten Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und präventiv zu stärken.
Zum Start richtet sich das Projekt an Schulen in Dresden und im Landkreis Bautzen. Perspektivisch soll daraus ein Instrument entstehen, das Lehrkräften in ganz Sachsen zur Verfügung steht, erklärte Sachsens Kultusminister Conrad Clemens.