Beim Sachsensofa in Hoyerswerda steht eine Frage im Mittelpunkt: Wie gelingt es, Geflüchtete schneller in Arbeit zu bringen und damit auch den Fachkräftemangel zu entschärfen? Experten diskutierten über konkrete Hürden und mögliche Lösungen.
Beim Sachsensofa kamen gleich mehrere Perspektiven zusammen. Naija Karimi vom Immigrants Network Hoyerswerda schilderte eindrücklich, wie lange Arbeitsverbote Geflüchtete belasten: Menschen würden „deprimiert“ und sich „weit weg vom eigenen Leben“ fühlen.
Auch Laura Stellbrink der SPD Sachsen, benannte eine zentrale Bremse: die „enormen Bearbeitungsstapel bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse“.
Wie Integration trotz dieser Hindernisse beschleunigt werden kann, erläuterte Dr. Niklas Harder vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung. Er verwies auf eine Kombination aus schneller Arbeitsvermittlung und parallelem Spracherwerb.