Radebeul – Seit 190 Jahren wird in Sachsen Sekt hergestellt. Zum Jubiläum haben Schloss Wackerbarth und Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch eine individuell gestaltete Sonderbriefmarke präsentiert. Die Briefmarke hat einen Wert von 95 Cent, kann regulär für den Postversand genutzt werden und zeigt ein Motiv zur sächsischen Sekttradition. Die erste Auflage ist auf 190 Exemplare begrenzt und ausschließlich im Gutsmarkt von Schloss Wackerbarth erhältlich.
Bei dem Termin durfte Klepsch zudem selbst beim traditionellen Sektrütteln Hand anlegen. Bei der klassischen Flaschengärung reift der Sekt auf Schloss Wackerbarth mindestens zwei Jahre in der Flasche. Durch das regelmäßige Drehen und Neigen wird die Hefe anschließend in Richtung Flaschenhals bewegt, damit sie entfernt werden kann. Mit dem Jubiläum soll zugleich auf die Bedeutung von Wein, Sekt und regionalem Genuss für den Tourismus in Sachsen aufmerksam gemacht werden