Chemnitz- Einschränkungen im Straßenverkehr Chemnitz: Ab dem 2. Februar beginnt mit dem Bau des Chemnitzer Bahnrings eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt. Ziel ist ein deutlich attraktiverer Nahverkehr – doch bis dahin bedeutet die Großbaustelle vor allem Geduld. Denn die Arbeiten in der Innenstadt werden sich bis in die Mitte der 2030er Jahre erstrecken. Ein Großbauprojekt eben wie VMS-Geschäftsführer Mathias Korda weiß.
Gestartet wird am Falkeplatz und in der Mühlenstraße. Nach Abschluss der ersten Bauabschnitte ziehen die Baustellen weiter durch die Innenstadt. Der Bau erfolgt abschnittsweise.
Für die Stadt Chemnitz ist der Bahnring ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsfähige Infrastruktur. Der öffentliche Nahverkehr wird ausgebaut und soll langfristig eine echte Alternative zum Auto werden. Auch Baubürgermeister Thomas Kütter ist überzeugt: Mit dem neuen Bahnring gewinnt der ÖPNV deutlich an Attraktivität.
Mit dem Baustart sind konkrete Einschränkungen verbunden: Am Falkeplatz fallen Fahrspuren weg, das Linksabbiegen stadteinwärts von der Zwickauer Straße in die Theaterstraße ist nicht mehr möglich. Zudem wird die Mühlenstraße voll gesperrt. Der Verkehrsverbund Mittelsachsen betont, die Belastungen so gering wie möglich halten zu wollen. Erste positive Effekte sollen bereits im kommenden Jahr sichtbar werden.
Bis der Bahnring vollständig nutzbar ist, braucht es jedoch Geduld. Die Schließung des Rings ist ein bis zwei Jahre später geplant, der weitere Ausbau bis zur Ermafa-Passage und schließlich nach Limbach-Oberfrohna folgt in den darauffolgenden Jahren. Klar ist: Die Chemnitzer müssen sich auch in den kommenden Jahren immer wieder auf neue Bauphasen und Verkehrsbehinderungen einstellen.