Mi., 07.01.2026 , 17:18 Uhr

Aktion Dreikönigssingen 2026

Sternsinger besuchen die Staatskanzlei in Dresden

Dresden: Rund 300 Sternsinger aus den Bistümern Dresden-Meißen und Görlitz haben am Mittwoch die Sächsische Staatskanzlei in Dresden besucht. Die Kinder und Jugendlichen waren mit Kronen, Sternen und traditionellen Gewändern unterwegs und brachten den Segensspruch zum Jahresbeginn in das Haus der Landesregierung.

Zuvor hatten sich die Gruppen in der Dresdner Kathedrale getroffen. Dort fand eine gemeinsame Andacht statt, bei der die Sternsinger für ihren weiteren Weg gesegnet wurden. Anschließend zogen sie gemeinsam über die Augustusbrücke in Richtung Staatskanzlei. Mit ihrem Besuch machen die Sternsinger jedes Jahr auf ein wechselndes Schwerpunktthema aufmerksam. Die bundesweite Aktion Dreikönigssingen lenkt 2026 den Blick auf die Situation von Kindern, die weltweit unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leben und keinen Zugang zu Bildung haben. In der Staatskanzlei trafen die Sternsinger unter anderem auf Staatsministerinnen Barbara Klepsch und Constanze Geiert. Beide nahmen sich Zeit für den Besuch und den Austausch mit den Kindern und ihren Begleitpersonen.  Mehrere Sternsinger berichteten, warum sie sich an der Aktion beteiligen. Für viele ist es wichtig, sich gemeinsam für andere Kinder einzusetzen und mit ihrem Engagement auf globale Probleme aufmerksam zu machen. Im Beitrag wurden auch Einzelschicksale thematisiert, die zeigen, wie Spenden aus der Aktion eingesetzt werden. Unterstützte Projekte helfen Kindern dabei, wieder eine Schule zu besuchen und ihre Lebenssituation langfristig zu verbessern. 

Zum Abschluss des Besuchs ging es auch um das Sammeln von Spenden. Die bundesweite Aktion Dreikönigssingen unterstützt mit den Einnahmen Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit.