Dresden. Heute ist die dritte Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gestartet. Um Druck für die Verhandlungen aufzubauen, wurde zum Anfang der Woche in allen Bundesländern gestreikt.
In Dresden riefen die Gewerkschaften am Dienstag alle Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst zum Streik auf. Dadurch entstanden Einschränkungen unter anderem in Landesbehörden sowie Einrichtungen von Studentenwerk und Hochschulen.
Auf der Streikversammlung im Gewerkschaftshaus berichten uns Beschäftigte, dass sie zum einen für die Tarifforderungen streiken. Gefordert wird sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat. Zum anderen wollen sie aber auch ein Zeichen setzen gegen den Angriff auf Arbeitnehmerrechte von Seiten der Bundespolitik.
Bis Freitag, den 13. Februar, sind die Verhandlungen angesetzt. Voraussichtlich soll es die letzte Verhandlungsrunde sein, beide Seiten hatten aber schon eine weitere in Erwägung gezogen, falls diese Woche keine Einigung erzielt werden sollte.