Chemnitz- Am 5. März gehen erneut deutschlandweit Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um gegen die Pläne zur Wiedereinführung des verpflichtenden Wehrdienstes zu demonstrieren. Hintergrund ist das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes, das verpflichtende Fragebögen sowie eine verpflichtende Musterung für junge Männer vorsieht. Ziel ist es, mehr Personal für die Bundeswehr zu gewinnen, doch Kritiker sehen darin den ersten Schritt zurück zur Wehrpflicht. Das Problem: Die Proteste finden während der Schulzeit statt. Während Schülerinnen und Schüler auf die Straße gehen, bleiben die Klassenräume leer.
Ist es nun wichtiger, jungen Menschen ihre politische Stimme zuzugestehen oder ist es problematisch, wenn dafür der Unterricht ausfällt? Sollte politische Aufklärung stattdessen stärker im Klassenzimmer stattfinden? Wir haben die Chemnitzer gefragt, wie sie auf den Streik blicken.