Der Streit um das Bürgerbegehren zur Unterstützung des Dresdner Nahverkehrs verlängert sich. Die Initiatoren des DVB-Bürgerbegehrens werfen dem Oberbürgermeister Dirk Hilbert vor, einen Bürgerentscheid weiter zu blockieren. Aus ihrer Sicht soll damit weiter verhindert werden, dass die Dresdnerinnen und Dresdner über die Zukunft des Nahverkehrs selbst entscheiden. Sie verweisen auf mehr als 40.000 Unterschriften gegen drohende Kürzungen bei den Dresdner Verkehrsbetrieben.
Kritik kommt auch an der Begründung der Vorlage. Nach Darstellung der Initiatoren beruhen die im Bürgerbegehren genannten Kosten auf amtlichen Angaben des Oberbürgermeisters selbst. Zugleich warnen sie vor konkreten Folgen möglicher Einschnitte: schlechtere Takte, gestrichene Linien und ein Nahverkehr, der für viele Menschen im Alltag unattraktiver werden könnte. Sollte der Stadtrat der Vorlage folgen, wäre aus ihrer Sicht im nächsten Schritt die Landesdirektion gefragt.