Dresden- Auf der Leipziger Straße in Dresden war ein Fahrzeugtransporter mit Anhänger unter einer Brücke an der Industriestraße steckengeblieben – ein Vorfall, der nicht nur für Kopfschütteln, sondern auch für einen aufwendigen Feuerwehreinsatz sorgte.
Aus noch ungeklärter Ursache verkeilte sich das Gespann unter dem Brückenbauwerk. Dabei wurde die Fahrleitung der Straßenbahn beschädigt, und ein auf dem Anhänger transportierter Kleintransporter wurde so weit nach hinten gedrückt, dass er abzustürzen drohte.
Die ersten Kräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau sicherten die Unfallstelle und verschafften sich einen Überblick über die komplexe Lage. Unterstützung kam von den Spezialisten für schwere technische Hilfeleistung aus Albertstadt sowie von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). Gemeinsam entwickelten sie ein Vorgehen, um die Gefahren zu beseitigen.
Die DVB schalteten zunächst die beschädigte Oberleitung spannungsfrei und schufen die notwendige Arbeitsfreiheit. Im Anschluss befreiten die Einsatzkräfte den Transporter mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus dem verkeilten Fahrdraht – unterstützt durch ein Spezialfahrzeug der Verkehrsbetriebe. Nachdem der Lkw vorsichtig ein Stück zurückgesetzt worden war, hob der Kran des Rüstwagen-Krans der Wache Albertstadt den gefährdeten Kleintransporter vom Anhänger und setzte ihn sicher auf der Fahrbahn ab.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Während der Bergungsarbeiten blieb die Leipziger Straße vollständig gesperrt. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte der Wachen Albertstadt und Übigau im Einsatz.