Chemnitz- Sie piepen, warnen – und sind millionenfach im Einsatz. Doch was für viele Autofahrer längst zum Alltag gehört steht sozusagen unter Beobachtung . Ein Vorstoß aus Berlin sorgt für Zündstoff auf deutschen Straßen.
Wenn es nach den Zahlen geht, sind sogenannte Blitzer-Warn-Apps der heimliche Star unter dem Autozubehör. Bis zu 49 Prozent der Deutschen sollen solche Helfer nutzen – und das, obwohl ihre aktive Nutzung während der Fahrt verboten ist. Der Besitz selbst ist allerdings erlaubt. Das will der Bundesrat jetzt ändern. Die Forderung: ein totales Verbot. Der Grund: Die Nutzung während der Fahrt ist für die Polizei kaum nachweisbar. Doch wie sehen Autofahrer den Vorstoß? Gilt hier das Credo „Freie Fahrt für freie Bürger“ – oder ist ein Verbot am Ende doch der richtige Schritt?