Dresden - Beschäftigte von Veolia Umweltservice haben in Dresden gestreikt. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di sei das zweite Angebot der Arbeitgeberseite zu niedrig ausgefallen. Vorgesehen seien demnach lediglich 45 Cent mehr pro Stunde für 2026 und 2027. Aus Sicht der Tarifkommission reiche das nicht aus, zumal der Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn dadurch weiter schrumpfe.
Neben höheren Löhnen fordern die Beschäftigten auch Schmutz- und Erschwerniszulagen. Der Warnstreik beschränkte sich nicht nur auf Sachsen, sondern fand auch in Thüringen, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen statt. Sollte es in der nächsten Verhandlungsrunde kein verbessertes Angebot geben, rechnet ver.di mit einer Ausweitung der Arbeitsniederlegungen. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 23. März 2026 in Leipzig angesetzt.