Die Bombenentschärfung an der Carolabrücke hat am Mittwoch viele Menschen in Dresden aus ihren Wohnungen geholt. Für Studentin Serafina Sauer war die Lage besonders schwierig: Ihr Hund hat erst vor Kurzem eine Tumoroperation überstanden. Weil Haustiere in Notunterkünften nicht erlaubt sind, musste sie kurzfristig eine andere Lösung finden.
Gemeinsam mit ihrem Hund fuhr sie deshalb zu ihrer Mutter außerhalb von Dresden. Die spontane Evakuierung, die lange Fahrt mit Bus und das Nötigste im Gepäck bedeuteten zusätzlichen Stress - für Mensch und Tier. Trotz der Belastung hofft sie, am Abend wieder zurück nach Hause zu können und dass der Einsatz ohne Komplikationen endet.