Chemnitz- Manchmal braucht es mehr als gute Ideen, damit aus Plänen Wirklichkeit wird. Im Botanischen Garten Chemnitz sorgt eine langjährige Partnerschaft jetzt dafür, dass wichtige Projekte Schritt für Schritt umgesetzt werden können.
Dass am Mittwoch im Botanischen Garten in Chemnitz ein Blumenstrauß übergeben wurde, liegt nicht daran, dass die unzähligen Blüten der Anlage weichen müssen. Vielmehr trägt hier eine Partnerschaft der besonderen Art Früchte. Sichtbar wird das nicht am Strauß selbst, sondern an modernen Schulungsräumen innerhalb der Anlage. Diese gäbe es womöglich heute nicht, wenn der örtliche Energieversorger eins 2023 nicht finanziell unter die Arme gegriffen hätte. Für Einrichtungsleiter Sten Gillner ist das eine wichtige Partnerschaft, denn die Unterstützung fließt direkt in den Bildungsbereich des Botanischen Gartens.
Noch sind nicht alle Räume fertiggestellt, doch die Arbeiten gehen voran. Astrid Watzdorf, Kommunikationsleiterin des unterstützenden Unternehmens, zeigte sich im Interview begeistert vom aktuellen Baustand. Was zu Beginn der Kooperation nur auf Plänen und in Gesprächen existierte, werde nun Schritt für Schritt sichtbar.
Auch bei Sten Gillner dürfte die Kooperation für gute Stimmung sorgen. Schließlich kann der Botanische Garten vergleichsweise frei entscheiden, wofür die Fördermittel eingesetzt werden. Das habe die Sanierung deutlich beschleunigt. Ohne derartige Unterstützung gehe vieles deutlich langsamer voran als noch vor wenigen Jahren, erklärt Sten Gillner. Die steigenden Bau- und Sanierungskosten seien auch bei diesem Projekt deutlich spürbar. Mit jedem weiteren Raum wachse der finanzielle Aufwand.
Umso größer dürfte die Freude über eine weitere Botschaft gewesen sein: Unternehmenssprecherin Astrid Watzdorf kündigte an, dass der Energieversorger den Botanischen Garten auch im kommenden Jahr weiter unterstützen wird. Damit können die begonnenen Sanierungsarbeiten fortgesetzt und die Bildungsangebote der Einrichtung weiter ausgebaut werden. Ob Teichsanierung oder Digitalisierung – Baustellen gibt es auch in Zukunft im Botanischen Garten Chemnitz genug. Dank der Partnerschaft entstehen hier jedoch auch neue Möglichkeiten für Bildung und Begegnung. Eine Investition, deren Früchte Besucherinnen und Besucher noch viele Jahre ernten dürften.