Ein Gefangenentransporter kracht im Baustellenverkehr der A4 bei Wilsdruff in einen Lkw – vier Verletzte, kilometerlanger Stau und ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Auch ohne Fluchtgefahr wurde die Unfallstelle kurzfristig zur Hochsicherheitszone.
Nach Informationen von Sachsen Fernsehen ereignete sich der Unfall am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr. Der Justizbus war im dichten Verkehr auf einen abbremsenden Lkw aufgefahren. In dem Transporter befanden sich ein Justizbeamter und drei Häftlinge – alle vier wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Falk Arnhold von der Feuerwehr Wilsdruff schilderte im Interview, dass die Lage trotz der beschädigten Fahrzeuge unter Kontrolle blieb. „Es war kein gewöhnlicher Bus, sondern ein Gefangenentransporter – entsprechend groß war das Aufgebot vor Ort,“ erklärte er.
Weitere Einsatzkräfte sicherten die Verletztenversorgung und begleiteten den Transport der Häftlinge unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. „Mehrere Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, natürlich mit zusätzlicher Absicherung durch die Polizei,“ bestätigte Arnhold.
Die A4 in Fahrtrichtung Dresden war zeitweise gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Laut Polizei bildete sich dennoch ein Rückstau bis zum Dreieck Dresden-Neustadt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache sowie zur Schadenshöhe laufen.