Sachsen- Bereits am Wochenende kam es durch gefrierenden Regen zu zahlreichen Unfällen und gefährlichen Situationen auf Straßen und Gehwegen.
Auch nach dem Berufsverkehr bleibt die Lage angespannt. Eine Wetterfront brachte am Morgen Nieselregen nach Südbrandenburg und Sachsen. Auf den tiefgefrorenen Böden bildete sich stellenweise erneut gefährliches Glatteis.
Besonders betroffen sind höhere Lagen. Im Erzgebirge herrschte in der Nacht bittere Kälte. In Marienberg-Kühnhaide sank das Thermometer auf minus 15 Grad. Gehwege, Straßen und Treppen waren stark vereist. Die Sonne reichte am Sonntag nicht aus, um die Eisschichten aufzutauen.
Mit der aktuellen Wetterlage stellt sich die Großwetterlage insgesamt um. Die ruhigen Tage sind gezählt. In den Mittelgebirgen wird in den kommenden Tagen mit reichlich Neuschnee gerechnet. Gleichzeitig kann weiterer Nieselregen in tieferen Lagen die Situation weiter verschärfen.
Auch abseits des Berufsverkehrs bleibt daher Vorsicht geboten. Schon kleinste Eisflächen können zur Rutschfalle werden – für Autofahrer ebenso wie für Fußgänger.
Kommunen und Anwohner setzen auf Streusalz. Durch konsequentes Salzen von Gehwegen, Einfahrten und Treppenaufgängen soll die Unfallgefahr so gering wie möglich gehalten werden. Denn klar ist: Der Winter ist zurück – und er bleibt tückisch.