Mi., 10.06.2026 , 17:37 Uhr

Entwurf „Carola 3.0“ vorgestellt – Experten sehen andere Variante vorn

Wird das die neue Carolabrücke?

Dresden – Wird das die neue Carolabrücke? Der Entwurf „Carola 3.0“ zeigt, wie der Neubau der wichtigen Elbquerung künftig aussehen könnte. Vorgesehen ist eine moderne Bogenbrücke, die verschiedene Verkehrslösungen zulassen soll.

Nach Angaben des Planungsteams könnte der Bau voraussichtlich 2028 beginnen und rund zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. Die Kosten sollen etwa sechs Prozent unter der vorgegebenen Obergrenze liegen. Ein Schwerpunkt des Entwurfs sind bessere Wege zur Brücke: Fußgänger und Radfahrer sollen künftig direkter von den Elbwiesen und vom Elberadweg auf die Carolabrücke gelangen. Auch das Umfeld wird mitgedacht – unter anderem die Brückenköpfe, Flächen unter der Brücke und mögliche Aufenthaltsbereiche. Ob „Carola 3.0“ am Ende tatsächlich gebaut wird, ist allerdings offen. Das Fachexpertengremium sieht den Entwurf auf Platz zwei. Favorit ist der Vorschlag von LAP und Knight Architects. Nun muss der Stadtrat entscheiden. Ab dem 13. Juni können auch die Dresdnerinnen und Dresdner beim carolaVOTE ihre Schwerpunkte setzen.