Mo., 19.01.2026 , 12:24 Uhr

200 Teilnehmer kämpfen um den Titel im Spieleklassiker

Würfel-Krimi in Dohna: Dresdnerin holt sich den Meistertitel

In Dohna in der Sächsischen Schweiz treffen sich 200 Spielbegeisterte zur Deutschen Meisterschaft im Klassiker „Mensch ärgere dich nicht“. Jung und Alt kämpfen um den Titel – Spannung garantiert bis zum letzten Würfelwurf.

Am Ende gewinnt Christin Marx aus Dresden. Die 61-Jährige arbeitet im Landratsamt Meißen und ist eigentlich Leichtathletin beim TSV Dresden. Bei ihrer dritten Teilnahme schafft sie es erstmals ganz nach vorn.

Im Finale trifft Marx auf den 22-jährigen Informatikstudenten Jannik Schneider aus Dresden. Der gebürtige Kamenzer liefert sich mit ihr ein extrem enges Duell. „Es war schon ziemlich spannend, wir standen beide kurz vor dem Ziel“, sagte Marx im Interview.

Am Ende entscheidet ein einziger Würfelwurf. „Ich hatte Glück, dass ich den letzten Spielstein bekommen habe“, so die Siegerin weiter. Schneider wird denkbar knapp Zweiter. Den dritten Platz sichert sich Oana Unger aus Zwickau, sie arbeitet als Grundschullehrerin.

Nach Informationen von Sachsen Fernsehen waren alle 200 Startplätze bereits vier Tage nach Öffnung der Anmeldung vergeben. Gespielt wurde strikt nach den Originalregeln von Spiele-Erfinder Josef Friedrich Schmidt.

Als Siegerin erhält Christin Marx den Wanderpokal aus Sandstein. Dohna ist bereits zum vierten Mal in Folge Gastgeber der Deutschen Meisterschaft im „Mensch ärgere dich nicht“.