Dresden - Für Familien beginnt der Schutz vor Zecken und Mücken oft schon beim Spaziergang, auf dem Spielplatz oder im eigenen Garten. Die LUA Sachsen untersuchte in einer Studie von März bis Oktober 2024 Zecken und zeckenübertragene Krankheitserreger in Sachsen. Dabei wurden in rund 30 Prozent der gefundenen Zecken Borreliose-Erreger nachgewiesen. Auch FSME bleibt ein Thema: Im Jahr 2024 wurden in Sachsen insgesamt 63 FSME-Fälle gemeldet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.
Eltern sollten Kinder nach Aufenthalten im Freien gründlich absuchen, besonders an Stellen wie Kniekehlen, Achselhöhlen, Ellenbeugen oder Haaransatz. Wird eine Zecke entdeckt, sollte sie möglichst schnell und ohne Quetschen entfernt werden. Zusätzlich rückt die Asiatische Tigermücke in den Fokus, die in Dresden bereits nachgewiesen wurde. Kleine Wasserstellen im Garten, in Blumentopf-Untersetzern oder offen stehenden Gefäßen sollten vermieden werden, damit sich die Mücken nicht weiter vermehren.