Nach der Entgleisung eines Regionalzugs in Glashütte laufen die Bergungsvorbereitungen auf Hochtouren. Einsatzkräfte aus mehreren Orten sind vor Ort, die Bahnstrecke bleibt gesperrt
Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen bei der Einfahrt eines Zuges der Linien RB72 in den Bahnhof Glashütte. Die Regionalbahn war auf der Strecke zwischen Altenberg und Heidenau unterwegs.
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks aus Dresden und Dippoldiswalde trafen am späten Montagnachmittag an der Unfallstelle ein. Bereits aufgebaut wurden eine mobile Beleuchtung sowie ein beheizbares Zelt für die Helfer. Derzeit wird auf einen Bergkran gewartet, mit dem die entgleisten Zugteile wieder auf die Schienen gesetzt werden sollen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Rund 25 Fahrgäste konnten den Zug unverletzt verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Die Bahnstrecke zwischen Glashütte und Altenberg bleibt vorerst gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet und soll mindestens bis Dienstag den betroffenen Abschnitt bedienen.
Zur Ursache der Entgleisung gibt es bislang keine abschließenden Ergebnisse. Erste Einschätzungen gehen davon aus, dass winterliche Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis eine Rolle gespielt haben könnten. Die Ermittlungen dauern an. Vor Ort sind neben dem THW auch die Bundespolizei, Mitarbeitende der Deutschen Bahn sowie Vertreter des Verkehrsverbundes Oberelbe im Einsatz. Eine mögliche Freigabe der Strecke ist derzeit noch offen.