Finanzielle Zwänge, große Veranstaltungen und langfristige Zukunftsfragen haben Dresden 2025 geprägt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert spricht über die wichtigsten Entwicklungen und darüber, wo die Stadt nachsteuern muss.
„2025 war ein besonderes, anspruchsvolles Jahr“, sagte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert im Interview mit Sachsen Fernsehen. Steigende Ausgaben bei gleichzeitig stagnierenden Einnahmen hätten die Arbeit der Stadtverwaltung stark geprägt. Viele Aufgaben von Bund und Land seien nicht auskömmlich finanziert.
Gleichzeitig blickt Hilbert auf positive Momente zurück: Sportliche Großereignisse wie die Finals hätten die Stadt belebt und für Begeisterung gesorgt. Auch wichtige Infrastrukturprojekte wie der Rückbau der Carolabrücke oder neue Ansätze in der Verwaltung, etwa das Arbeiten ohne feste Arbeitsplätze, seien entscheidende Schritte für die Zukunft Dresdens.
Der Oberbürgermeister sieht besonders für 2026 großen Handlungsbedarf bei den Themen Finanzen, Bevölkerungsschutz und Klimaanpassung. Ziel bleibe es, Dresden trotz knapper Mittel lebenswert, wirtschaftlich stark und zukunftsfähig zu halten.