Sa., 02.05.2026 , 09:54 Uhr

Innenministerium zieht Bilanz zu Unfällen mit motorisierten Rollern

Mehr Tote und Verletzte bei E-Scooter-Unfällen in Sachsen

E-Scooter sind vor allem in Städten häufig unterwegs – doch immer wieder enden Fahrten mit den motorisierten Rollern schwer. Das sächsische Innenministerium hat nun neue Zahlen zu Unfällen, Verletzten und Todesopfern vorgelegt.

Im vergangenen Jahr sind in Sachsen drei Menschen bei Unfällen mit E-Scootern ums Leben gekommen. Im Jahr zuvor hatte es laut Innenministerium keine Todesopfer gegeben. Auch die Zahl der Verletzten ist gestiegen: 201 Menschen verunglückten bei Fahrten mit den Rollern, im Jahr davor waren es 183. 29 Fahrerinnen und Fahrer wurden schwer, 169 leicht verletzt.

E-Scooter sind seit 2019 erlaubt. Ein Führerschein oder eine Mofa-Prüfbescheinigung sind nicht nötig. Mit einem eigenen Roller darf man ab 14 Jahren fahren, Leihgeräte gibt es erst ab 18. Eine Helmpflicht besteht nicht, der ADAC empfiehlt das Tragen eines Helms jedoch ausdrücklich. Künftig sollen neue E-Scooter unter anderem mit Blinkern ausgestattet sein. Außerdem sollen Kommunen mehr Möglichkeiten bekommen, das Abstellen der Roller besser zu regeln.