Dresden - Die Dresden Monarchs haben sich für die kommende Saison in der effect® ENERGY GFL mit einem neuen Wide Receiver verstärkt. Der US-Amerikaner Montigo Moss soll 2026 die Offensive der „Königlichen“ bereichern und für Punkte sorgen.
Offense Coordinator Robert Cruse beschreibt den Neuzugang als vielseitigen Spieler mit Entwicklungspotenzial. Moss sei ein kompletter Receiver mit starken Händen, physischer Präsenz und konstanter Leistungssteigerung. Er passe gut zur Spielidee des Teams und erweitere die offensiven Möglichkeiten.
Montigo Moss wurde am 28. Juni 2002 in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina geboren. Seine Football-Ausbildung erhielt er unter anderem an der Fork Union Military Academy. Anschließend spielte er an der University of Maine in der NCAA Division I FCS.
Dort entwickelte sich der 1,85 Meter große und 96 Kilogramm schwere Wide Receiver über mehrere Jahre hinweg zu einer wichtigen Offensivkraft. In insgesamt 46 Spielen kam er auf 143 gefangene Pässe, 1.692 Yards Raumgewinn sowie 16 Touchdowns. In seiner letzten College-Saison erzielte er 61 Receptions für 722 Yards und sieben Touchdowns und führte damit sein Team in allen relevanten Receiving-Kategorien an.
Seine Leistungen blieben auch auf professioneller Ebene nicht unbeachtet. Nach seiner College-Zeit im Jahr 2025 erhielt Moss unter anderem die Möglichkeit, sich im Rookie Minicamp bei den Minnesota Vikings zu präsentieren.
Bei den Dresden Monarchs soll Moss nun eine zentrale Rolle im Angriff übernehmen. Er tritt dabei perspektivisch in die Fußstapfen von Tyler Hudson, der in der vergangenen Saison mit 170 Punkten zu den prägenden Offensivspielern gehörte.
Hudson wird jedoch zu Beginn der neuen Spielzeit nicht zur Verfügung stehen. Der US-Amerikaner nutzt zunächst die Chance, sich in der UFL zu beweisen. Nach Abschluss der Saison plant er jedoch, zu den Monarchs zurückzukehren und das Team bei der Erreichung seiner Ziele zu unterstützen.
Mit der Verpflichtung von Moss reagieren die Monarchs auf die personelle Situation und setzen weiterhin auf internationale Verstärkung, um in der kommenden GFL-Saison konkurrenzfähig zu bleiben.