Sachsen - Von den ersten Tönen mit Babys über Jungbläserseminare bis zu funky Klängen im Gottesdienst: Die neue Folge von "Evangelisch in Sachsen" macht deutlich, wie vielfältig das musikalische Leben in Kirchen und Gemeinden heute ist.
In Sachsens Kirchen und Gemeinden klingt es vielseitig: mal sanft und spielerisch, mal kraftvoll und mitreißend. Genau diesen Facettenreichtum zeigt die aktuelle Folge von Evangelisch in Sachen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Musik in ganz unterschiedlichen Formen erlebbar machen – von den Jüngsten bis zu erwachsenen Neueinsteigern.
In Leipzig gestaltet Kantorin Ulrike Pippel ein musikalisches Angebot für die Allerkleinsten. Im Gespräch mit Maxi Konang berichtet sie vom gemeinsamen Singen mit Babys und davon, wie früh Musik Gemeinschaft stiften kann. Dabei geht es nicht nur um erste Töne, sondern auch um Nähe, Rhythmus und gemeinsames Erleben.
Ein weiterer Drehort führte zu einem Seminar für erwachsene Jungbläser. Dort begegneten die Kameras Menschen, die als Anfänger in Posaunenchören musizieren und sich bewusst neu an ein Instrument heranwagen. Landesposaunenwart Tommy Schab sprach in diesem Zusammenhang über die Arbeit der Sächsischen Posaunenmission und darüber, wie musikalische Bildung und Gemeinschaft auch im Erwachsenenalter wachsen können.
Wie modern und ungewöhnlich Kirchenmusik heute klingen kann, zeigte außerdem Pop-Kantorin Inkeri Hannonen. In einem Workshop machte sie deutlich, dass Gottesdienste auch mit frischen Pop-Elementen und funkigen Rhythmen gestaltet werden können. Der Beitrag zeigt damit, dass Kirchenmusik in Sachsen längst mehr ist als Orgel und Choral – sie ist offen, lebendig und in vielen Stilrichtungen zuhause.
Die Dreharbeiten machen sichtbar, wie breit die musikalische Arbeit in Sachsens Gemeinden aufgestellt ist: Sie reicht von frühkindlichen Angeboten über ehrenamtliches Musizieren bis hin zu neuen Formen gottesdienstlicher Gestaltung. So wird Musik nicht nur gepflegt, sondern immer wieder neu entdeckt.