Di., 25.11.2025 , 11:33 Uhr

Mehrere Einsätze der Bundespolizei in der Nacht zu Montag

Nächtliche Gewaltserie am Dresdner Hauptbahnhof

In der Nacht zum 25. November kam es am Dresdner Hauptbahnhof zu mehreren gewalttätigen Vorfällen. Die Bundespolizei musste mehrfach eingreifen und Ermittlungen aufnehmen.

Dresden - Die Bundespolizeiinspektion Dresden verzeichnete in der Nacht zum 25. November 2025 mehrere Einsätze aufgrund von Gewaltdelikten am Hauptbahnhof Dresden. Innerhalb weniger Stunden kam es zu mehreren voneinander unabhängigen Vorfällen, bei denen Einsatzkräfte der Bundespolizei und Mitarbeitende der DB Sicherheit einschreiten mussten.

Gegen 02:45 Uhr trafen Sicherheitskräfte in der Kuppelhalle einen polizeibekannten 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen an, der mit einem gültigen Hausverbot belegt war. Als Mitarbeitende der DB Sicherheit ihn des Gebäudes verweisen wollten, reagierte der Mann aggressiv und wurde körperlich übergriffig. Es kam zu einer Auseinandersetzung, die erst durch das Eingreifen einer Bundespolizeistreife beendet werden konnte. Der Mann wurde zur Wache gebracht, gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Rund eine Stunde später, gegen 03:45 Uhr, kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Ein 25-jähriger slowakischer Staatsangehöriger griff nach einer verbalen Auseinandersetzung einen 45-jährigen Deutschen an und schlug ihm ins Gesicht. Auch hier schritt eine Streife der Bundespolizei ein, trennte die Beteiligten und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 05:15 Uhr ereignete sich ein dritter Fall, bei dem eine 36-jährige tschechische Staatsangehörige einem Mitarbeiter der DB Sicherheit unvermittelt ins Gesicht schlug. Vorausgegangen war eine Ansprache durch die Sicherheitskräfte, da die Frau und ihr Begleiter gegen die Hausordnung verstoßen hatten und zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert worden waren.

Bereits am Vortag, gegen 03:35 Uhr, musste die Bundespolizei im Bereich der Königsbrücker Straße einschreiten. Dort schlug ein 31-jähriger türkischer Beschuldigter mehrfach auf einen 33-jährigen syrischen Geschädigten ein. Dieser Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an die Landespolizei übergeben.

Die Bundespolizei führt zu allen Vorfällen Ermittlungen durch.