Mi., 16.07.2025 , 11:48 Uhr

Nach acht Jahren Planung kommt in Pieschen endlich ein neuer Fußgängerüberweg

Neuer Zebrastreifen für Rehefelder Straße 2026

2026 soll auf der Rehefelder Straße in Dresden ein neuer Zebrastreifen entstehen – acht Jahre nach dem ursprünglichen Antrag. Ziel ist mehr Sicherheit für Fußgänger.

Dresden – Fußgänger in Dresden müssen oft lange auf sichere Querungen warten. So auch in Pieschen: Bereits 2018 beantragte der damalige Ortsbeirat einen Zebrastreifen auf der Rehefelder Straße. Nun soll das Projekt im Frühjahr 2026 endlich umgesetzt werden.

Eine aktuelle Anfrage des SPD-Stadtrats Stefan Engel bei der Stadtverwaltung ergab, dass der neue Fußgängerüberweg am DRK-Pflegeheim – unweit der Oberschule Pieschen – gebaut wird. Geplant sind neben dem Zebrastreifen auch Gehwegvorstreckungen und ein Blindenleitsystem. Die Gesamtkosten betragen rund 95.000 Euro.

Auf der Rehefelder Straße fahren täglich mehr als 3.000 Fahrzeuge. Der Standort wurde in der 2022 vom Stadtrat beschlossenen Fußverkehrsstrategie als besonders dringlich eingestuft. Dennoch dauerte es acht Jahre von der ersten Initiative bis zur geplanten Umsetzung.

SPD-Stadtrat Engel, verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, zeigt sich erleichtert, aber auch kritisch:
„Zebrastreifen sind in Dresden leider immer noch eine Rarität. Der Neubau geht viel zu schleppend voran. Aber immerhin geht es jetzt in Pieschen voran. Der neue Zebrastreifen wird die Verkehrssicherheit auf der Rehefelder Straße deutlich verbessern.“

Vor allem für besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kinder oder Senioren – etwa im Umfeld von Schulen oder Pflegeeinrichtungen – sei eine sichere Querung unerlässlich. „Gerade für Kinder und ältere Menschen wird das Queren der Straße so ein Stück einfacher“, so Engel.

Ein weiterer Vorteil: Im Vergleich zu Ampeln verursacht ein Zebrastreifen deutlich geringere Betriebskosten. Außerdem kann durch die baulichen Maßnahmen auch der motorisierte Verkehr entschleunigt werden.

Jetzt ist entscheidend, dass der angekündigte Zeitplan eingehalten wird. „Acht Jahre vom Beschluss bis zum Bau sind mehr als genug“, betont Engel.