Chemnitz - Den Niners Chemnitz ist ein Start nach Maß gelungen. In ihrem ersten Halbfinalspiel der Vereinsgeschichte besiegen sie Alba Berlin und holen sich den ersten von drei nötigen Siegen.
"Wir haben unser Chemnitzer Spiel durchgezogen und einfach Spaß gehabt." resümierte ein lachender Kevin Yebo nach dem Spiel bei Sachsen Fernsehen nach dem Basketball Krimi.
Der Forward war mit 23 Punkten einer der Matchwinner des Abends, an dem alles dabei war. Von Dreiern, die teils fast von der Mittellinie in den Korb gingen, über Goal Tending bis hin zur Rudelbildung war alles dabei.
Bereits der Beginn der Partie rasant - beide Teams kamen schnell in ihre Aufstellung. Ein Spiel auf Augenhöhe 20:19 Führung für Chemnitz nach den ersten 10 Minuten.
Im zweiten Viertel dann Chemnitz die dominantere Mannschaft, traf mehr Würfe, Berlin tat sich schwer, vor allem die Abwehr der Niners wie so oft nicht zu knacken.
Chemnitz drehte im Angriff richtig auf und führte durch einen 16:2 Lauf zur Halbzeit mit 44:32.
Auch in den zweiten 20 Minuten war Chemnitz dann die tonangebende Mannschaft und behielt die Führung bis weit ins Schlussviertel. Die Würfe von außen, speziell Kaza Kajami-Keane, der teilweise fast von der Mittellinie die Dreier versenkte, sowie die Schnelligkeit im Umschaltspiel waren die Knackpunkte in der so engen Partie.
Zwar kam Alba nochmal in den letzten Minuten ran und verkürzte zeitweise auf -6 Punkte, Chemnitz war aber auch in den Schlussminuten zu abgezockt und kann so den ersten Sieg im ersten Playoffhalbfinale feiern.
Neben Kevin Yebo waren Kaza Kajami-Keane (16), Jeff Garrett, Jonas Richter (je 13) und Ousman Krubally (10) die Topscorer für die Niners. Für die Hausherren erzielten Sterling Brown (24), Johannes Thiemann (23) und Martin Hermansson (10) die meisten Punkte.
Am Freitag geht es erneut in Berlin um den nächsten wichtigen Sieg im Kampf um das Playofffinale.