Chemnitz- Die NINERS Chemnitz gehen heute Abend mit einer guten Bilanz ins Heimspiel gegen die Hamburg Towers, müssen aber weiterhin auf den Einsatz von DeAndre Lansdowne verzichten, der mit Rückenproblemen ausfällt.
Ohne ihn zeigte das Team zuletzt eine starke Leistung, und besonders Will Christmas ist in guter Form. Auch Aher Uguak übernahm teilweise den Aufbau. Hamburg liegt derzeit auf dem 13. Tabellenplatz und wird nach einem schweren Programm auf einen Sieg aus sein, um sich in der Tabelle zu verbessern. In der BBL haben sie zuletzt zwei Siege gefeiert, darunter gegen Bonn und Bamberg. Ihre Stärke liegt in der Dreipunktquote, aber die Leistung schwankt. Spieler wie Brae Ivey, Johnathan Stove und Kur Kuath bringen viel Scoring-Power.
Die NINERS wollen mit Unterstützung der heimischen Fans den neunten Saisonsieg einfahren und hoffen, Hamburg im spannenden Rennen um die Playoff-Plätze zu bezwingen.
Das erste Viertel startete mit einem Dreier für die Gäste aus Hamburg. Noch in derselben Minute sorgte Uguak jedoch für den Ausgleich. Von Beginn an wurde klar, dass sich beide Teams nichts schenken. Diese Einstellung quittierte Hamburg auch direkt mit den nächsten Punkten. Die Gäste schienen in Topform und sorgten für einen Punktestand von 5:7 in der dritten Minute. Während das Spiel spannend begann, sorgte die Game Clock für eine unerwartet lange Pause. Ein technischer Defekt unterbrach das Heimspiel.
Nach der unvorhergesehenen Pause brauchte es drei Anläufe, bevor ein sicherer Dreier von Nkamhoua für einen kleinen Vorsprung von 8:7 sorgte. Nachdem es erneut zum Ausgleich kam, holte Bailey wichtige Punkte und verschaffte den Chemnitzern einen knappen Vorsprung. Teamkapitän Richter legte direkt nach und sorgte in der siebten Minute für einen Punktestand von 13:9. Diese knappe Führung konnten die NINERS auch für sich behalten. Das erste Viertel endete mit einem Vorsprung von 15:12.
Die Chemnitzer wollten im dritten Viertel direkt ihren Vorsprung weiter ausbauen, und Bailey sicherte sich den ersten Korb des Viertels. Die Hamburger legten aber direkt mit einem Dreier nach und sorgten für einen Punktestand von 33:26. Die Halbzeitpause hatte in den Towers auf jeden Fall den Ehrgeiz geweckt. Innerhalb der ersten vier Minuten holten die Jungs aus dem Norden auf und verringerten den Vorsprung auf 33:30.
Die Chemnitzer wollten aber weiterhin das Spiel dominieren. Dank Uguak und Nkamhoua wurde die Führung wieder ausgebaut, und in der sechsten Minute stand es 37:30. Wie gut die NINERS harmonieren, wurde im dritten Viertel deutlich. Dank Jeff Garrett und Aher Uguak bauten die Chemnitzer ihren Vorsprung weiter aus. Punktestand in der siebten Minute: 42:32. Obwohl die Towers versuchten, an den Chemnitzern dranzubleiben, unterlagen sie der Orange Army. Eddy Edigin sorgte mit einem soliden Dunk für einen Punktestand von 53:39.
Mit deutlichem Rückenwind ging es für die Chemnitzer in das letzte Viertel. Obwohl die Gäste noch einige Körbe sichern konnten, bauten die Niners ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Innerhalb der ersten vier Minuten liefen die Chemnitzer auf einen Punktestand von 60:44 davon. Diese Führung ließen sich die Chemnitzer auch nicht mehr nehmen. Trotz einiger Gegenangriffe der Hamburger behielten die Chemnitzer einen kühlen Kopf und die Oberhand im Spiel. Punktestand in der siebenten Minute 65:50.