Dresden - Der Ende Juli 2026 mit altem Frittieröl verunreinigte Brunnen auf der Prager Straße in der Dresdner Altstadt ist inzwischen vollständig gereinigt. Seit etwa zwei Wochen ist die Anlage wieder in Betrieb.
Im Zuge der notwendigen Sanierungsarbeiten wurden die durch die Verunreinigung entstandenen Schäden nach Angaben der Stadt fachgerecht beseitigt. Nun steht auch fest, wie hoch die Kosten für die Reinigung ausfallen.
Die Aufwendungen belaufen sich auf mehr als 10.600 Euro. Darin enthalten sind unter anderem die Reinigungsarbeiten am Brunnenbecken und an der Technik.
Zusätzlich mussten die auf der Wasseroberfläche befindlichen Fette abgesaugt und entfernt werden. Auch die fachgerechte Entsorgung des Altöls ist Teil der entstandenen Kosten.
Die zusätzlichen Ausgaben belasten nach Angaben des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft die Mittel für die diesjährige Brunnenbewirtschaftung deutlich.
„Die Reinigung des Brunnens schmälert die ohnehin knappen Ressourcen für die diesjährige Brunnenbewirtschaftung noch einmal kräftig – etwa sechs Prozent des Budgets stehen da auf der Rechnung“, erklärt Amtsleiter Dr. Sascha Döll.
Damit könnten andere notwendige Arbeiten an Dresdens Brunnenanlagen schwieriger werden. Döll verweist insbesondere auf größere Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen.
Betroffen sein könnten beispielsweise Arbeiten an Pumpen oder an der Elektrotechnik größerer Anlagen. Als Beispiel nennt Döll den Albertplatz.
Solche Maßnahmen seien durch die zusätzlichen Kosten nun deutlich schwerer zu finanzieren. Die Reinigung des Brunnens auf der Prager Straße wirkt sich damit nicht nur auf die betroffene Anlage selbst aus, sondern auch auf die verfügbaren Mittel für weitere Brunnen im Stadtgebiet.
Der Brunnen auf der Prager Straße selbst ist nach Abschluss der Arbeiten inzwischen wieder vollständig nutzbar.