Dresden - Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter hat zum diesjährigen Tag der Arbeit zu entschlossenem Handeln für sichere Arbeitsplätze, faire Löhne und starke Betriebe aufgerufen. Der 1. Mai sei ein Tag für die Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen und mit ihrer Arbeit dafür sorgen, dass das Land funktioniert.
Nach Ansicht des Ministers geht es am Tag der Arbeit nicht nur um die Bedeutung von Beschäftigung, sondern auch um Arbeit, die Sicherheit gibt und ein gutes Leben ermöglicht. Zugleich solle der Tag die Beschäftigten würdigen, die mit ihrer Arbeit einen zentralen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft leisten.
Panter verwies auf aktuelle globale Herausforderungen. Dazu zählen instabile Lieferketten, geopolitische Krisen und hohe Energiepreise. Gute Arbeit, soziale Sicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen seien vor diesem Hintergrund keine Selbstverständlichkeit.
Die Belastungen seien für viele Menschen im Alltag spürbar. Aus Sicht des Ministers dürften die Probleme nicht auf dem Rücken der Beschäftigten abgewälzt werden. Die derzeitige Krise sei nicht von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verursacht worden. Notwendig seien deshalb Entlastungen sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen.
Als zentrale Aufgabe beschrieb Panter das Ziel, gute Arbeit zu sichern und zugleich die Wirtschaft zu stärken. Wichtig sei, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten, neue Beschäftigung zu schaffen und den wirtschaftlichen Wandel mit Reformen zu gestalten.
Dabei müssten Innovation und der Mut zu neuen Lösungen stärker in den Mittelpunkt rücken. Gerade in Sachsen zeige sich laut Panter, wie leistungsfähig Wirtschaft und Industrie seien. Gleichzeitig stünden viele Betriebe und Beschäftigte unter erheblichem Druck.
Mit dem Zukunftspaket I setzt der Freistaat nach Angaben des Ministeriums auf bessere Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Beschäftigung. Genannt werden unter anderem verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie, weniger Bürokratie sowie Investitionen in Zukunftsfelder.
Dazu zählen Industrie, Forschung und Qualifizierung. Ziel ist es, Wertschöpfung und Beschäftigung in Sachsen zu halten und zugleich neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.
Panter machte deutlich, dass Reformen nur dann tragfähig seien, wenn sie auch bei den Beschäftigten ankommen. Gute Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung müssten gemeinsam gedacht werden.
Wertschöpfung und Beschäftigung in Sachsen zu halten, könne nur gemeinsam mit den Beschäftigten gelingen. Dafür brauche es nach Ansicht des Ministers eine gemeinsame Kraftanstrengung, die als fair empfunden werde.