Dresden - In Dresden-Plauen startet am Montag, 13. April 2026, ein weiterer Abschnitt zur Umsetzung der geplanten Radroute Süd. Das Straßen- und Tiefbauamt errichtet eine neue Radverkehrsanbindung zwischen der Budapester Straße und der Wielandstraße. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 10. Juli 2026 abgeschlossen sein.
Kern der Maßnahme ist ein neuer, kurzer Radweg, der künftig die Wielandstraße direkt mit der Budapester Straße verbindet. Zusätzlich wird eine neue Ampelanlage installiert, die speziell auf Fußgänger und Radfahrer ausgerichtet ist und eine sichere Querung der Budapester Straße ermöglichen soll.
Im Zuge der Bauarbeiten werden bestehende Strukturen angepasst: Die vorhandene Wendeschleife für den Kfz-Verkehr sowie eine bestehende Fußgängerquerung werden zurückgebaut.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit. Die Fußwege werden entsprechend umgebaut und erhalten unter anderem abgesenkte Bordsteine sowie taktile Leitelemente für blinde und sehbehinderte Menschen. Damit soll die Nutzung des Bereichs für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden.
Auch die Beleuchtung wird angepasst: Entlang des neuen Radwegs entstehen drei zusätzliche Straßenleuchten. In der Wielandstraße wird zudem eine bestehende Leuchte im Gehwegbereich erneuert.
Während der Bauphase kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Auf der Budapester Straße wird der Verkehr zeitweise in beiden Richtungen auf jeweils einen Fahrstreifen reduziert. Für Fußgänger und Radfahrer werden provisorische Wege und Rampen eingerichtet, um die Erreichbarkeit während der Bauarbeiten sicherzustellen.
Die Straßen- und Tiefbauarbeiten werden von der DVT Dresdner Verkehrstechnik GmbH aus Dresden ausgeführt. Die Kosten für die Landeshauptstadt Dresden belaufen sich auf rund 381.000 Euro.
Die Radroute Süd soll künftig die Anbindung der Stadtteile Südvorstadt und Plauen an die Dresdner Innenstadt verbessern. Geplant ist eine Streckenführung über die Hohe Straße und die Wielandstraße.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise: Nach den aktuellen Vorleistungen ist ab dem Jahr 2027 der weitere Ausbau südlich der Nürnberger Straße vorgesehen. Ein späterer Bauabschnitt in der Südvorstadt soll nach Abschluss anderer Infrastrukturprojekte, darunter der Umbau der Nürnberger Straße und die Fertigstellung der sogenannten Campuslinie, ab 2031 folgen.
Die Maßnahme ist Teil der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden.