Am 9. Februar 2025 wird in der Dresdner Kreuzkirche ein besonderes Gedenkkonzert stattfinden. Der Dresdner Kreuzchor und die Staatskapelle Dresden präsentieren gemeinsam mit renommierten Solisten, darunter René Pape, die Uraufführung des "Requiem A" von Sven Helbig.
Statt einer reinen Retrospektive verfolgt das Konzert einen modernen Ansatz: Erinnern, Verstehen und Weitergehen. Das Werk verbindet traditionelle Chormusik und Orchesterklänge mit elektronischen Elementen und markiert damit einen innovativen Zugang zur musikalischen Gedenkkultur. Die vier Schlüsselbegriffe Aufbruch, Anfang, Asche, Atmen spiegeln die thematische Ausrichtung des Abends wider.
Sven Helbig begann die Arbeit an diesem Requiem aus einem persönlichen Erlebnis heraus. Inspiriert von den Erinnerungen seines Großvaters, entwickelte er ein Werk, das sich intensiv mit Trauer, Schuld, Hoffnung und Versöhnung auseinandersetzt. In Zusammenarbeit mit dem Kreuzchor entstand eine Komposition, die bewusst neue musikalische Wege geht und mit visuellen Effekten ergänzt wird.
Kreuzkantor Martin Lehmann: "Dieses Requiem fordert uns heraus, neue Klänge und Inszenierungen zu erforschen. Es ist eine außergewöhnliche Erfahrung für unsere Kruzianer."
Solist René Pape: "Für mich als ehemaligen Kruzianer hat dieses Projekt eine besondere Bedeutung. Dieses Requiem bleibt nicht in der Trauer stehen – es schenkt Hoffnung."
Das Konzert beginnt am 9. Februar 2025 um 17:00 Uhr (Einlass ab 16:15 Uhr). Die Aufführung dauert ca. 80 Minuten. Tickets sind erhältlich:
Veranstalter ist die Waterloo Produktion.