So., 08.03.2026 , 16:57 Uhr

Sachsen baut Wirtschaftsbeziehungen zu Frankreich aus

Sachsen will seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Frankreich weiter ausbauen. Deshalb reist Wirtschaftsminister Dirk Panter gemeinsam mit einer Unternehmerdelegation in das Nachbarland. Die Reise führt von Montag bis Freitag unter anderem nach Grenoble, Paris und Montpellier. Geplant sind Unternehmensbesuche sowie Termine auf Fachmessen.

Fokus auf Zukunftsbranchen

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen mehrere Schlüsselbranchen der sächsischen Wirtschaft. Dazu zählen Mikroelektronik, Life Sciences, Verbundwerkstoffe sowie erneuerbare Energien. Ziel ist es, neue Kooperationen anzustoßen und bestehende wirtschaftliche Kontakte zwischen Unternehmen beider Länder zu vertiefen.

Frankreich wichtiger Handelspartner

Frankreich zählt für Sachsen zu den wichtigsten Außenhandelsmärkten. Wirtschaftsminister Panter betonte die enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten globaler Umbrüche, zunehmenden Protektionismus und unsicherer Lieferketten sei eine enge Zusammenarbeit innerhalb Europas besonders wichtig.

Exporte aus Sachsen auf Rekordniveau

Sächsische Unternehmen lieferten im Jahr 2024 Waren im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro nach Frankreich. Damit erreichten die Exporte den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Im Ranking der wichtigsten Handelspartner belegte Frankreich damit Platz sechs.

Wachstum setzt sich fort

Die positive Entwicklung setzte sich auch im Jahr 2025 fort. Nach den ersten drei Quartalen lagen die sächsischen Exporte nach Frankreich rund 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders gefragt waren Produkte aus dem Kraftfahrzeug- und Maschinenbau, der Elektrotechnik sowie Luftfahrttechnik und Kunststoffindustrie.