Dresden - Das Sächsisches Staatsministerium für Kultus unterstützt neue Schülerzeitungen mit einer finanziellen Starthilfe. Schülerinnen und Schüler in Sachsen können sich Kosten für die Gründung und Herstellung ihrer Zeitung erstatten lassen. Gefördert werden sowohl klassische Printausgaben als auch digitale Angebote wie Online-Zeitungen oder Blogs.
Nach Angaben des Ministeriums können pro Projekt bis zu 250 Euro übernommen werden. Erstattet werden Rechnungen, die im Zusammenhang mit der Herstellung der Schülerzeitung entstehen. Dazu zählen beispielsweise Ausgaben für Papier, Druckkosten oder technische Ausrüstung.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Schülerzeitung im laufenden Schuljahr erstmals erschienen ist oder noch bis zum Sommer veröffentlicht wird. Damit richtet sich das Angebot gezielt an neue redaktionelle Projekte an sächsischen Schulen.
Kultusminister Conrad Clemens ruft Schülerinnen und Schüler dazu auf, selbst journalistisch aktiv zu werden. Nach seinen Worten seien Schülerzeitungen weit mehr als ein Schulprojekt und ein Ausdruck gelebter Demokratie. Junge Redaktionen würden lernen, Fragen zu stellen, Kritik zu äußern, Hintergründe zu recherchieren und neue Formate auszuprobieren.
Für das Förderprogramm stehen insgesamt 3.000 Euro zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt entsprechend der Reihenfolge des Antragseingangs. Wer eine Unterstützung erhalten möchte, sollte die Unterlagen daher möglichst frühzeitig einreichen.
Benötigt werden die entsprechenden Nachweise sowie ein vollständig ausgefüllter Antrag auf Starthilfe. Das Formular stellt das Kultusministerium online zur Verfügung. Einsendeschluss für Anträge ist der 30. Juni 2026.
Mit dem Programm soll Medienbildung an Schulen gestärkt und jungen Menschen der Einstieg in redaktionelle Arbeit erleichtert werden.