Fr., 03.05.2024 , 19:21 Uhr

wirtschaftliche Beziehung soll weiter gestärkt werden

Sachsen und Frankreich gemeinsam beim Wirtschaftstag in Séte

Sachsen - In der Stadt Séte in Südfrankreich fand heute der Deutsch-Französische Wirtschaftstag statt. Ein Wirtschaftstreffen mit Vertretern beider Länder, organisiert von der IHK Leipzig und der französischen Handelskammer. Hier vernetzen sich sächsische und französische Vertreter aus Politik und Wirtschaft, damit die Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut werden kann.

Aktueller Anlass dieses Wirtschaftstreffens sind die anhaltenden Krisensituationen, mit denen man sich in Deutschland, Frankreich und ganz Europa konfrontiert sieht. Unter anderem mache der anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine ein wirtschaftliches und gesellschaftliches Zusammenrücken in Europa noch entscheidender.

Die Wirtschaftsbeziehung zwischen Sachsen und Frankreich besteht jedoch nicht erst seit kurzem. Seit vielen Jahren ist Frankreich einer der wichtigsten Exportpartner für den Freistaat. In Zukunft möchte man diese Verbindung noch weiter intensivieren und sich vor allem auf das immer schwieriger werdenden Thema der Energieversorgung konzentrieren. Es gäbe bei diesem Thema noch einiges voneinander zu lernen, wenn es um Dezentralisierung, Produktions- und Preisstrukturen gehe. Dazu sollen wirtschaftliche Partnerschaften zwischen sächsischen und französischen Unternehmen geschaffen und ausgebaut werden. Sachsen und Frankreich stehen aber auch im Hinblick auf umweltpolitische Themen vor Herausforderungen. Kernenergie in Frankreich und Kohleabbau in Sachsen: Beide Länder müssen hier langfristig umdenken und sich neu positionieren, am liebsten will man dies gemeinsam tun.

Nach einem Tag zahlreicher Vorträge und Gespräche bleibt nun abzuwarten, welche Pläne auch in die Tat umgesetzt werden und letztlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen.