In Dresden öffnen erneut die Nachtcafés der Kirchgemeinden. Sie bieten wohnungslosen Menschen bis Ende März einen warmen und sicheren Zufluchtsort. Insgesamt stehen laut Stadt 506 Schlafplätze zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch vier Kontakt- und Beratungsstellen, die Unterstützung und Orientierung im Alltag bieten.
Auch Leipzig hat sich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und ein spezielles Winterprogramm gestartet. In verschiedenen Einrichtungen gibt es täglich 298 Plätze für obdachlose Männer und Frauen – bei Bedarf kann diese Zahl kurzfristig erhöht werden. Zudem unterstützen ein Hilfebus, ein Medizinbus sowie mehrere Streetwork-Teams vor Ort.
In Chemnitz werden zwar keine zusätzlichen Winterangebote eingerichtet, doch die Stadt hält bestehende Hilfen bedarfsorientiert vor. Neben einer Notunterkunft mit 92 Plätzen gibt es drei Tagestreffs, einen Hilfebus und drei Beratungsstellen. Bei steigender Nachfrage können kurzfristig weitere Schlafmöglichkeiten geschaffen werden.