Di., 26.09.2023 , 10:45 Uhr

Sachsens Außenhandel: Trends und Veränderungen

Sachsen - Trotz eines spürbaren Abkühlens des Wachstums im sächsischen Außenhandel in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bleibt die Wirtschaft im Freistaat widerstandsfähig.

Laut dem Wirtschaftsministerium in Dresden stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 26,6 Milliarden Euro. Die aktuellen Zahlen stehen im Kontrast zu den beeindruckenden Wachstumsraten der beiden Vorjahre und werden durch spezifische Faktoren erklärt.Ein Blick auf die Außenhandelspartner und Schlüsselbranchen beleuchtet die Hintergründe.

In Sachsen zeigen sich Verschiebungen in den Außenhandelspartnern. Exporte nach China gingen um 23% auf 3,7 Mrd. Euro zurück, während Exporte nach Großbritannien um 37% anstiegen. Russland erlebte einen Einbruch um 40%, und China wurde bei den Importen wichtiger, mit einem Plus von 49%. Die wichtigsten Exportländer Sachsens sind China, USA, Großbritannien, Tschechien und Frankreich, mit Schlüsselbranchen wie Autoindustrie, Elektrotechnik und Maschinenbau. Bei den Importen dominieren Elektrotechnik, Fahrzeugbau und Maschinenbau aus China, Tschechien, Polen, Ungarn und den Niederlanden