Dresden- Sparmaßnahmen, Verwaltungsreform und Entlastungen: Innerhalb von drei Tagen will sich die sächsische Regierung auf Lösungen einigen.
In den kommenden beiden Jahren muss Sachsen ein Haushaltsdefizit von 2,9 Milliarden Euro ausgleichen, wie Finanzminister Christian Piwarz (CDU) bereits im Dezember bekanntgab. Er sprach damals von einer noch nie dagewesenen Größenordnung. Auf Eckwerte hatte sich die Regierung in einigen Punkten bereits geeinigt, etwa beim Personalabbau in der Verwaltung. Bis 2040 sollen mindestens bei den Behörden 6.131 Stellen wegfallen, ein Großteil davon über Abgänge in den Ruhestand.
Hat sich die Koalition auf Ergebnisse geeinigt, steht ihr die nächste Aufgabe bevor: Da CDU und SPD für Beschlüsse im Landtag auf Stimmen der Opposition angewiesen sind, steht als nächster Schritt ein umfassendes parlamentarisches Verfahren bevor. (dpa)