Do., 13.11.2025 , 12:08 Uhr

SachsenSofa in Hoyerswerda diskutierte über die Migration und den deutschen Arbeitsmarkt

SachsenSofa in Hoyerswerda: Chancen und Hürden für Geflüchtete im deutschen Arbeitsmarkt

Hoyerswerda - In einer Podiumsdiskussion sprachen Fachleute darüber, wie Geflüchtete schneller in Arbeit kommen können und welche Hürden dabei in Deutschland überwunden werden müssen müssen.

Die Frage, wie Geflüchtete in Deutschland schneller in Arbeit integriert werden können, stand im Zentrum einer Podiumsdiskussion, die gestern Abend in der Nähe von Dresden stattfand. Ausgangspunkt war ein grundlegendes Problem: Viele Asylsuchende dürfen nach ihrer Ankunft gesetzlich bedingt zunächst nicht arbeiten – während in vielen Branchen gleichzeitig ein massiver Fachkräftemangel herrscht.

Die Diskussion zeigte, dass diese Lücke nicht nur wirtschaftliche Herausforderungen birgt, sondern auch soziale. Ungezwungene Wartezeiten führen bei vielen Geflüchteten zu Frustration und zum Verlust wertvoller Zeit, während Arbeitgeber dringend nach Personal suchen. Die zentrale Frage: Wie lassen sich die Potenziale der Menschen, die bereits hier leben, besser nutzen?

Darüber sprachen die Gäste auf dem Podium:

Die Fachleute beleuchteten, wie eine produktive Verbindung zwischen gesteuertem Fachkräftezuzug und der Integration Geflüchteter gelingen kann. Dabei wurde deutlich, dass Lösungen nur im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Arbeitgebern und Zivilgesellschaft entstehen können.

Besonders hervorgehoben wurde, dass eine gelungene Integration in Arbeit nicht nur den Arbeitsmarkt entlastet, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Wenn Geflüchtete ihre Fähigkeiten einbringen, profitieren Unternehmen, Gemeinden und die gesamte Region. Die Veranstaltung machte klar: Aus Herausforderungen können Chancen entstehen – vorausgesetzt, Strukturen werden weiter verbessert und Potenziale konsequent genutzt.