Halsbrücke - Wie blicken junge Menschen auf ihre Zukunft? Beim SchulSachsenSofa diskutieren Schülerinnen und Schüler mit Gästen aus Politik, Jugendbeteiligung und Zukunftsforschung über Chancen, Sorgen und Erwartungen.
Wie sehen junge Menschen ihre Zukunft, und was erwarten sie von Politik und Gesellschaft? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das SchulSachsenSofa. Im Mittelpunkt steht dabei ein Thema, das viele Jugendliche bewegt: das Leben in einer Zeit zwischen technologischem Fortschritt, gesellschaftlichen Umbrüchen und wachsenden Unsicherheiten.
Ausgangspunkt ist die Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“. Demnach blicken 65 Prozent der 14- bis 29-Jährigen optimistisch auf ihre persönliche Zukunft. Gleichzeitig steht die junge Generation unter besonderem Druck. Globale Konflikte, der Klimawandel, die Folgen künstlicher Intelligenz für die Arbeitswelt, gesellschaftliche Spaltungen und psychische Belastungen durch soziale Medien prägen den Alltag vieler junger Menschen. Dazu kommt die Sorge, dass frühere Versprechen von Sicherheit und Wohlstand heute nicht mehr selbstverständlich gelten.
Genau an diesem Punkt setzt das SchulSachsenSofa an. Anders als bei klassischen Diskussionsformaten bestimmen die Schülerinnen und Schüler das Thema selbst. In vorbereitenden Workshops setzen sie sich intensiv damit auseinander und erarbeiten eigene Fragen für die Gäste auf dem Sofa. So entsteht ein Austausch, der direkt an ihren Lebensrealitäten anknüpft.
Auf dem Podium diskutieren Tina Trompter (CDU), Mitglied des Sächsischen Landtags und im Ausschuss für Schule und Bildung aktiv, Norbert Hanisch, Projektleiter bei der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen, sowie Stefanie Holzheu, Leiterin des Mobilen Futuriums des Futurium Berlin. Gemeinsam sprechen sie darüber, was junge Menschen von der Zukunft erwarten können – und wie Politik, Bildung und Gesellschaft auf die Herausforderungen der kommenden Jahre reagieren sollten.
Das SchulSachsenSofa will dabei nicht nur informieren, sondern vor allem Beteiligung ermöglichen. Das Format zeigt, dass Zukunftsfragen nicht über die Köpfe junger Menschen hinweg verhandelt werden sollten – sondern gemeinsam mit ihnen.
Die Folge findet ihr hier