Dresden - In Dresden beginnt am Montag, 17. August 2026, das neue Schuljahr. Rund 65.000 Schüler starten dann erstmals oder erneut in den Schulalltag. Insgesamt gibt es in der Landeshauptstadt 148 Schulen.
Dazu zählen 72 Grundschulen, 14 Förderschulen, 27 Oberschulen, 21 Gymnasien, zehn Berufliche Schulzentren, zwei Gemeinschaftsschulen, eine Abendoberschule sowie ein Abendgymnasium.
Zum Schuljahresbeginn wünscht Bildungsbürgermeister Jan Donhauser den Schülern und Lehrerkollegien einen erfolgreichen Start. Gleichzeitig bringt das neue Schuljahr an mehreren Dresdner Schulstandorten Veränderungen mit sich.
Eine der größten Neuerungen betrifft das Gymnasium LEO an der Bodenbacher Straße. Nach rund drei Jahren Bauzeit öffnet dort das neue Schulgebäude erstmals seine Türen.
Zum Standort gehört auch eine Dreifeld-Sporthalle. Sie soll sowohl für den Schulsport als auch für Sportvereine genutzt werden können. Die Landeshauptstadt Dresden investierte rund 63,5 Millionen Euro in den Neubau.
Auch am Beruflichen Schulzentrum Agrarwirtschaft und Ernährung in Altroßthal entsteht ein neues Sportangebot. Ende August soll dort eine neue Einfeld-Sporthalle an das BSZ übergeben werden.
Das Gebäude ist mit einer Holzfassade und einem Steildach gestaltet und fügt sich damit in das Umfeld des historischen Ritterguts ein. Nach der Übergabe kann die Halle für den Schulsport genutzt werden. Für den Freizeitsport soll sie ab Januar 2027 zur Verfügung stehen.
Die Stadt Dresden investierte rund 6,9 Millionen Euro in das Projekt.
Zusammen mit der Dreifeld-Sporthalle des Gymnasiums LEO stehen damit vier zusätzliche Sportfelder für den Vereinssport zur Verfügung. Bereits vor den Sommerferien waren drei weitere Sportfelder am BSZ für Wirtschaft „Franz Ludwig Gehe“ an der Freiberger Straße in Betrieb genommen worden.
An der 51. Grundschule „An den Platanen“ in Blasewitz werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Bereits seit Mai 2026 ist dort eine neue Mensa in Betrieb.
Im Schulgebäude wurde außerdem ein neuer Aufzug errichtet, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Zusätzlich werden die Sanitärräume umgebaut. Räume, die bislang als Speisesaal genutzt wurden, sollen wieder zu Klassenzimmern werden und neue Möbel erhalten.
An der 49. Grundschule an der Bernhardstraße in Dresden-Plauen wurde die denkmalgeschützte Sporthalle umfassend saniert. Dabei wurde die historische Bausubstanz erhalten und gleichzeitig an die Anforderungen des heutigen Schul- und Vereinssports angepasst.
Ab Ende Oktober 2026 soll die Halle wieder für den Schulsport zur Verfügung stehen.
Auch für rund 100 Schüler des Dresdner Abendgymnasiums ändert sich mit dem neuen Schuljahr der Standort. Die Einrichtung zieht von der Pfotenhauer Straße in das neue BSZ für Wirtschaft „Franz Ludwig Gehe“ an der Freiberger Straße.
Dort wurden Verwaltungs- und Klassenräume sowie Fachkabinette eingerichtet. Durch die räumliche Nähe zum Beruflichen Schulzentrum können zudem vorhandene Angebote und Infrastruktur gemeinsam genutzt werden.
An der Grundschule Cossebaude sollen Ende August die neu gestalteten Außenanlagen freigegeben werden. Die Arbeiten dauerten rund zwei Jahre.
Für die neuen Freiflächen investiert die Landeshauptstadt Dresden rund eine Million Euro. Den Schülern sollen damit zusätzliche Grün- und Spielflächen zur Verfügung stehen.
Zusätzliche Räume erhält auch die Universitätsgemeinschaftsschule. Dafür werden Bereiche in der Kita „Sonnenkinder“ am Hennersdorfer Weg vorbereitet.
Aktuell werden dort unter anderem die Sanitärbereiche angepasst. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Räume von der Primarstufe für die Klassen eins bis vier genutzt werden. Der Ersatzneubau der Universitätsgemeinschaftsschule soll nach Angaben der Stadt in Kürze beginnen.
Am Gymnasium Gorbitz entstehen neue naturwissenschaftliche Fachkabinette. Dabei werden erstmals sogenannte „Medienbuddys“ eingesetzt. Dabei handelt es sich um mobile Ausstattung, die flexibel auch in unterschiedlichen Räumen genutzt werden kann.
Der Unterricht in den neuen Fachkabinetten soll voraussichtlich ab Oktober 2026 beginnen.