Auf eine unbezahlte Rechnung folgt eine Mahnung, die die sofortige Zahlung einfordert? Oder führen unerwartete Ausgaben dazu, dass innerhalb kurzer Zeit Geld benötigt wird? In solchen Fällen können Verbraucher auf einen Sofortkredit von einer Bank zurückgreifen.
Im Gegensatz zum Dispositionskredit hält der Sofortkredit nämlich günstige Zinsen und eine skalierbare Planung bereit. Die monatlichen Raten fallen somit geringer aus. Der Sofortkredit kann sich unter anderem lohnen, wenn elektronische Geräte angeschafft werden müssen. Denn Händlerkredite bergen häufig das Risiko, das überteuerte Geräte angeboten und die sensiblen Daten an Dritte weitergeleitet werden.
Die Auszahlung des Geldes erfolgt in vielen Fällen umgehend. Möglich ist dies durch das Videoident-Verfahren und die elektronische Unterschrift. Doch welche Vorteile hält der Sofortkredit konkret bereit? Wie funktioniert das Videoident-Verfahren? Und sind Sofortkredite seriös?
Kreditanträge innerhalb von 24 Stunden genehmigen lassen: Damit werben viele Banken, die einen Sofortkredit anbieten. Durch moderne Verfahren können zwischen der Antragstellung und der Gewährung des Sofortkredites sogar wenige Minuten vergehen. Kreditnehmer profitieren somit von einer schnellen Abwicklung und können unvorhersehbare Zahlungen zeitnah begleichen. Ferner ist der Kredit einfach zu beantragen.
Hat die Bank den Antrag des Interessenten erhalten, überprüft diese die Kreditwürdigkeit des Antragstellers. Die Daten werden elektronisch bei der SCHUFA abgerufen. Dies nimmt wenige Minuten in Anspruch. Eine positive SCHUFA-Auskunft erhöht die Chance auf eine Bewilligung. Nach Vertragsabschluss geht das Geld umgehend auf dem Konto des Kreditnehmers ein.
Die Banken, darunter namhafte Kredithäuser, verlangen höhere Zinsen, wenn der SCHUFA-Score des Antragstellers negativ ausfällt. In wenigen Fällen muss der Kredit abgelehnt werden, da das Risiko zu hoch ausfällt.
Darüber hinaus überprüft die Bank das Konto des Kreditnehmers in spe, um sich einen Überblick über die Einkünfte und Ausgaben der vorangegangenen Monate zu verschaffen. In der Regel greifen die Banken dafür über das Online-Banking auf das Konto zu. Die Zugangsdaten werden nicht gespeichert. Andere Banken fordern die Kontoauszüge der letzten Monate ein.
Die Vorteile des Sofortkredites: Antragssteller füllen einen Online-Antrag aus, erteilen die Erlaubnis für die SCHUFA-Auskunft und den Kontoeinblick und warten auf die Kreditzusage. Diese erfolgt in der Regel innerhalb kurzer Zeit. Wurde der Antrag genehmigt, identifizieren sich die Kreditnehmer über ein Legitimationsverfahren. Anschließend zahlt die Bank das Geld aus. Wird schnell Geld benötigt, kann sich der Sofortkredit also als vorteilhaft erweisen.
Das moderne Videoident-Verfahren löst das Postident-Verfahren ab und kann mit dem Smartphone oder einem anderen Endgerät absolviert werden. Das jeweilige Modell sollte über eine Kamera verfügen. Andernfalls kann der zuständige Bankangestellte die Identität des Kreditantragstellers nicht feststellen.
Vor der Videotelefonie füllen Interessierte das Anmeldeformular aus, hinterlegen die persönlichen Daten und erhalten einen Link und eine PIN. Dann starten diese das Telefonat mit dem Bankmitarbeiter und halten ihren Ausweis bereit. Der Mitarbeiter überprüft den Ausweis, den der Interessiere in die Kamera seines Smartphones, Laptops oder Tablets hält.
Dann wird eine TAN (Transaktionsnummer) übersendet, die die Unterschrift ersetzt. Das bedeutet, dass der Vertrag nach der Übersendung der TAN rechtskräftig ist. Die Datenübertragung erfolgt in der Regel in Echtzeit.
Dass Kunden in verschiedenen Lebenssituationen – beispielsweise für den Einsatz eines Zahnersatzes durch den Zahnarzt oder den Kauf eines Autos – schnell Geld benötigen, lockt auch zahlreiche unseriöse Anbieter von Sofortkrediten an. Diese versuchen, Menschen in Notsituationen auszunutzen. Die gute Nachricht: Auf dem Markt existieren zahlreiche seriöse Anbieter und schwarze Schafe lassen sich schnell entlarven.
Wer sich an renommierte Banken aus Deutschland und der Europäischen Union wendet, befindet sich auf der sicheren Seite. Im Gegensatz zu unseriösen Anbietern fallen hier keine Gebühren vor der Kreditvergabe an. So steht das Antragsformular stets kostenlos zur Verfügung.
Die schnelle Bearbeitung erfolgt ebenfalls ohne Zusatzkosten. Auch Hausbesuche mit Anfahrtskosten und Auslagen werden von seriösen Banken nicht angeboten. Die Bankmitarbeiter versuchen nach der Antragstellung zudem nicht, weitere Finanzprodukte zu verkaufen und üben auch keinen Druck auf die Kundschaft aus.
Verbraucher erreichen ihre Bank obendrein über eine kostenlose Nummer und müssen keine teure Hotline anwählen. Zusätzlich erscheinen die Banken in den gängigen Online-Vergleichsportalen im Internet. Verbraucher sollten also ausreichend Zeit für eine ausgiebige Online-Recherche einplanen.
Sofortkredite von seriösen Banken ermöglichen es Verbrauchern, schnell Geld zu generieren. Dies kann sich sinnvoll erweisen, wenn ein unvorhersehbares Ereignis dazu führt, dass eine Zahlung schnell beglichen werden muss. Steht das Geld nicht spontan zur Verfügung, können sich Betroffene für den Sofortkredit entscheiden. Haben Verbraucher mehr Geld ausgegeben und wenig angespart und benötigen aus diesem Grund einen Kredit, eignet sich der Sofortkredit auch in diesem Fall.
Bei einer guten Bonität wird dieser in der Regel innerhalb weniger Minuten oder weniger Stunden gewährt. Möglich machen dies das neue Videoident-Verfahren, das Online-Banking und die elektronische Unterschrift. Wichtig ist, dass Verbraucher sich an seriöse Anbieter wenden, die über eine gute Reputation verfügen und keinen Druck auf Antragsteller ausüben.