Meißen - Vom ersten Hammerschlag bis zur fertigen Gravur: Ferdinand begleitet einen Steinmetz durch seinen Arbeitsalltag und zeigt, wie viel Präzision, Technik und Gestaltungskraft in einem der ältesten – und zugleich modernen – Handwerksberufe steckt.
Vom rohen Fels zum Werkstück: Ein Tag beim Steinmetz
Wie entsteht aus einem schweren Naturstein ein passgenaues Bauteil mit feinen Gravuren? Genau dieser Frage geht Moderator Ferdinand für die Berufsorientierungs-Initiative "SCHAU REIN!" nach – und begleitet Steinmetz Andreas einen ganzen Arbeitstag lang durch Werkstatt und Baustelle. Dabei wird schnell klar: Der Beruf ist weit mehr als nur körperliche Arbeit. Zwischen modernen Maschinen, traditionellen Werkzeugen und millimetergenauer Handarbeit zeigt Andreas, wie aus einem unbearbeiteten Stein Schritt für Schritt ein individuelles Werkstück entsteht.
Ob massive Bauelemente, filigrane Ornamente oder präzise Schriftzüge – jedes Detail erfordert Erfahrung, Geduld und ein geschultes Auge. Ferdinand legt selbst Hand an, testet verschiedene Arbeitsschritte und lässt sich erklären, welche Fähigkeiten angehende Steinmetze mitbringen sollten. Neben handwerklichem Geschick sind auch räumliches Denken, technisches Verständnis und ein Gespür für Gestaltung gefragt. Der Beruf verbindet jahrhundertealte Tradition mit modernen Techniken – und bietet damit überraschend vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Der Beitrag gibt einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag eines Steinmetzes und zeigt, warum das Handwerk auch heute noch Zukunft hat. Wer wissen möchte, ob dieser Beruf zu den eigenen Stärken passt, bekommt hier praxisnahe Eindrücke direkt aus erster Hand.