Dresden - Mit dem Projekt „StoryTeller“ verbindet der Plattform Dresden e. V. kulinarische Kunst mit interkulturellem Austausch.
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund kommen dabei zusammen, um gemeinsam zu kochen, sich kennenzulernen und persönliche Geschichten zu teilen. Im Zentrum des Projekts steht ein kulinarisches Videobuch, das zwölf Rezepte mit den Geschichten von zwölf Protagonistinnen und Protagonisten verbindet und damit die kulturelle Vielfalt Dresdens sichtbar machen soll.
StoryTeller will Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen, Migrantenorganisationen und etablierten Vereinen bauen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, den interkulturellen Dialog zu stärken und ein offenes und inklusives Miteinander in Dresden zu fördern. Neben den Videoporträts gehören deshalb auch internationale kulinarische Treffen, gemeinsame Kochabende und Filmvorführungen zum Projekt.
Die Laufzeit erstreckt sich von 2024 bis 2026. Projektträger ist der Plattform Dresden e. V., die Projektleitung liegt bei Tetiana Ivanchenko.
Damit knüpft das Projekt auch unmittelbar an die Ziele der 36. Interkulturellen Tage in Dresden an. Unter dem Motto „Viele Sprachen. Ein Zuhause.“ stehen dort Begegnung, Austausch und das gemeinsame Lernen voneinander im Mittelpunkt. Genau hier setzt auch StoryTeller an: Über Essen und persönliche Geschichten entstehen niedrigschwellige Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Lebenswelten kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.
Auch in den kommenden Wochen sind weitere Begegnungsabende geplant. Am 21. Oktober 2026 steht die spanische Küche im Mittelpunkt, am 7. November 2026 folgt ein Abend rund um die kolumbianische Küche. Für beide Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung möglich.