Dresden – Nach dem Tod eines 40-jährigen Deutschen in Dresden haben die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
Am 21. August 2025 wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Großenhainer Straße gerufen. Ein dort lebender Mieter randalierte, stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln und warf Gegenstände vom Balkon.
Da der Mann nicht zu beruhigen war, fixierten die Beamten ihn zur Abwehr von Gefahren, unter anderem mit Handfesseln. Plötzlich wurde der 40-Jährige reanimationspflichtig. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen – auch durch einen bereits hinzugezogenen Notarzt – blieben erfolglos.
Zur Klärung der genauen Todesumstände wurde eine Obduktion durchgeführt. Diese brachte jedoch bislang keine eindeutige Todesursache. Toxikologische und histologische Untersuchungen stehen noch aus.
Nach aktuellem Stand gibt es keine ausreichenden Hinweise darauf, dass das Handeln der eingesetzten Polizeibeamten ursächlich für den Tod des Mannes war. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen und werden weitergeführt.