Mi., 23.08.2023 , 16:45 Uhr

Veranstalter der Dresdner Filmnächte besorgt um Festivalzukunft

Dresden - Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Ausschreibung des Veranstaltungsgeländes durch die Stadt sind die Organisatoren der Dresdner Filmnächte am Elbufer besorgt über den Fortbestand ihres Sommerkino- und Musikfestivals. Sie sehen die Möglichkeit, dass das Festival aufgrund eines «formalen Verwaltungsakts» in Gefahr geraten könnte.

Dies würde auch das langjährige Engagement zunichte machen, welches nicht einfach übertragbar ist. Philip Hartmanis, einer der Geschäftsführer der PAN GmbH, äußerte diese Bedenken am Dienstag in Dresden. Laut den Ergebnissen von zwei Gutachten ist die Stadt nicht rechtlich verpflichtet, die Flächen für das Festival auszuschreiben. Dennoch plant die Stadt ab 2026 die Vergabe der Konzessionen für Kino- und Konzertveranstaltungen am Königsufer. Diese Ankündigung hat bereits bei Partnern und Sponsoren der Filmnächte für Unsicherheit gesorgt, wie Hartmanis betonte. Die Erhaltung dieses etablierten Spektakels, das jährlich Hunderttausende von Menschen begeistert, ist von großer Bedeutung. Johannes Vittinghoff, Mitinhaber der PAN GmbH, betonte den beträchtlichen Aufwand, der hinter diesem Erfolg steht. Seit 1991 wurden rund 1,7 Millionen Euro in die Ausstattung investiert. Vittinghoff strebt an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um dieses touristisch attraktive Format auch in Zukunft fortzusetzen. (dpa)