So., 19.04.2026 , 19:46 Uhr

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Waldbrand in der Sächsischen Schweiz: 68 Einsatzkräfte verhindern größere Ausbreitung

Am Samstagmittag ist es in einem Waldstück zwischen Mittelndorf und Lichtenhain in der Sächsische Schweiz bei Sebnitz zu einem Brand gekommen. Gegen 12:52 Uhr meldeten aufmerksame Bürger eine deutliche Rauchentwicklung an der S154 im Sebnitztal. Die Leitstelle reagierte sofort und alarmierte ein Großaufgebot an Einsatzkräften.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen rund 5.000 Quadratmeter Wiese und Wald in Flammen. Die Eigentümer des betroffenen Geländes hatten zu diesem Zeitpunkt bereits erste Löschversuche unternommen und konnten so eine weitere Ausbreitung zunächst eindämmen.

Insgesamt waren 68 Feuerwehrleute aus Ottendorf, Sebnitz, Lichtenhain, Altendorf und Rathmannsdorf im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch den Kreisbrandmeister, einen Rettungswagen sowie die Polizei. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer mit Wasser und Schaum und arbeiteten zusätzlich mit Hacken, um Glutnester freizulegen. Ein angelegter Schutzgraben verhinderte schließlich, dass sich die Flammen weiter ausbreiten konnten.

Trotz der schwierigen Bedingungen wurde niemand verletzt. Nach über drei Stunden konnte der Einsatz gegen 15:30 Uhr beendet werden.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aktuell besteht der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung.