Dresden - Moussa Mbarek wurde 1985 in Ubari im Südwesten Libyens geboren und lebt seit 2015 in Dresden.
Der Künstler studierte Kunstgießerei und war als Gaststudent an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Sein künstlerisches Schaffen umfasst unter anderem Hochdruck, Linol- und Holzdruck sowie skulpturales Gestalten. Darüber hinaus kuratierte Mbarek zahlreiche Ausstellungen und leitete künstlerische Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen.
In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit persönlichen und gesellschaftlichen Themen. Diskriminierung, Staatenlosigkeit und Flucht gehören zu den wiederkehrenden Motiven.
„Kunst ist für mich eine Sprache die jeder verstehen kann. Durch meine künstlerischen Arbeiten möchte ich Brücken bauen, die Menschen zum Austausch anregen. Diskriminierung, Staatenlosigkeit und Flucht sind wiederkehrende Themen in meinen Werken. Ich hoffe, dass ich die Menschen aus dem Schatten der Gesellschaft ins Licht bringen kann. Als Tuareg verstehe ich mich auch als Kulturmittler zwischen den Völkern der Sahara und Europa.“
Mehr Informationen zu Moussa Mbarek und seinen Projekten gibt es hier.
Damit passt seine Arbeit unmittelbar zum diesjährigen Motto der Interkulturellen Tage in Dresden: „Viele Sprachen. Ein Zuhause.“
Die Interkulturellen Tage zeigen, dass Verständigung nicht nur über gesprochene Sprache funktioniert. Mbareks Kunst schafft eine weitere Form des Austauschs – und verbindet persönliche Geschichten mit den Themen einer vielfältigen Stadt. Bereits bei früheren Projekten nutzte er etwa Siebdruck-Workshops, um Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam künstlerisch zu arbeiten.