Auf dem Sportcampus der Universität Leipzig wurde heute sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Sport steckt. Bei Inklusiv Gewinnt Leipzig traten Menschen mit und ohne Behinderung miteinander an, feuerten sich an und zeigten, dass Leistung, Teamgeist und Fairness keine Grenzen kennen.
Im Mittelpunkt standen vier Sportarten: Fußball, Schwimmen, 3x3 Basketball und Judo. Mit dabei waren unter anderem Athleten aus dem paralympischen, deaflympischen und inklusiven Sport. Besonders spannend: Auf dem Fußballplatz spielten unter anderem Amputierten-Kicker, hörgeschädigte und sehbehinderte Spieler gemeinsam in Mixed-Teams. Beim Judo standen blinde und sehende Athleten direkt im Duell gegenüber.
Im Fußball war RB Leipzig als Partner eingebunden. Auf dem Platz spielten unter anderem Akteure der deutschen Nationalmannschaft der Amputierten-Kicker sowie hörgeschädigte und sehbehinderte Spieler gemeinsam in zwei Mixed-Teams. Im Schwimmen gingen mit Elena Semechin und Taliso Engel zwei Paralympics-Champions an den Start.
Ergänzt wurde das Feld durch die Deutschen Meister Leni von Bonin und Louis Schubert, Deaflympics-Weltmeister Lars Kochmann sowie Goldmedaillen-Gewinner der World Games 2025 im FinSwimming. Beim 3x3 Basketball wurde das Turnier unter anderem vom MBC, den Uniriesen Leipzig, dem Leipziger Rolli-Team und den Niners Chemnitz unterstützt.
Auch abseits der Wettkämpfe wurde der Tag zu einem großen Begegnungsfest. Beim Familienfest konnten Besucher selbst aktiv werden, Neues ausprobieren und erleben, wie Inklusion im Alltag funktionieren kann: nicht theoretisch, sondern ganz praktisch, sportlich und mit viel Energie.
Organisiert wird das Event seit Jahren von Schirmherrin und Olympiasiegerin Katarina Witt. Zusammen mit Torsten Püschel und Hagen Boßdorf soll das Event Inklusion nicht nur zu erklären, sondern durch Sport, Begegnung und gemeinsames Erleben sichtbar zu machen.
Inklusiv Gewinnt war damit mehr als ein Sportevent. Es war ein starkes Zeichen aus Leipzig für mehr Teilhabe, gegenseitigen Respekt und echte Begegnung. Denn am Ende ging es nicht nur darum, wer zuerst ins Ziel kommt oder gewinnt. Es ging darum, gemeinsam anzutreten und zu zeigen, ganz egal ob mit oder ohne Behinderung, beim Sport können Grenzen verschoben werden.